August 21 2010 02:49 am 1

X Factor Folge 1: Kritik zur neuen Casting-Show

In der ersten Folge X Factor hielten sich die Unterschiede zu den bekannten Casting-Formaten in Grenzen. Der Wettkampf der Jury findet erst nach den Castings im “Bootkamp” statt. Sarah Connor, George Glück und Till Brönner machen bisher einen ordentlichen Job. Moderator Jochen Schropp punktet ganz klar im direkten Vergleich zu Marco Schreyl.

In der ersten Sendung gab es die üblichen Homestories der Kandidaten, Videos über die drei Mitglieder der Jury, Eindrücke von den Castings, Interviews und die obligatorischen Auftritte untalentierter Spaßvögel. Der ganz normale Stoff der Casting Shows. Immerhin werden die Teilnehmer bei “X Factor” nicht mit Schimpf und Schande nach Hause geschickt. “Verrückte” Typen werden meist ohne Nennung des vollständigen Namens nur für wenige Sekunden eingespielt.

10 Kandidaten wurden in der ersten “X Factor” Folge – meist mit Homevideo- ausführlich vorgestellt. Davon kamen 7 weiter, 2 sind ausgeschieden und eine Kandidatin erhält ihr Urteil erst in der nächsten Folge. Das sind alle Kandidaten der ersten Show im Überblick (in Reihenfolge der Auftritte):

  1. Der 30-Jährige Anthony aus Berlin kam mit E-Gitarre und sang “Man In The Mirror” von Michael Jackson. Damit rührte er Sarah Connor zu Tränen und zog natürlich in die nächste Runde ein.
  2. Die 17-Jährigen Zwillinge Alina und Emilia traten in mini Miniröcken auf und trällerten “About A Girl” von den Sugababes und eine russische Eigenkomposition. Till Brönner räumte den Mädels immerhin beim “Grand Prix” (er meine den Eurovision Song Contest) gute Chancen ein. Die Mädchen warten das Urteil nicht mal mehr ab und verließen schimpfend das Gelände.
  3. Rockmusiker Sven aus Hamburg hatte den Song ” I Wonder Why” von Curtis Stigers im Gepäck und machte seiner Freundin nach dem erfolgreichen Auftritt einen Heiratsantrag. Dieser Coup kam auch schon bei den DSDS Zuschauern in der letzten Staffel gut an.
  4. Pino aus Köln sang und tanzte sich mit Gnarls Barkley´s “Crazy” ins Herz der Jury.
  5. Christina, Melane und Natalia treten als Band “Predestination” auf. Die drei Mädchen überzeugten auf ganzer Linie mit dem Gospel Song “Gonna Lift Your Name” und ernteten frenetischen Beifall von Jury und den Zuschauern.
  6. Der 29-Jährige Schauspieler Marc war aus der Abteilung der Spaßfraktion. David Bowies “Life On Mars” hörte sich auf einmal ganz anders an. Dafür tanzte Marc fast so perfekt wie Alexander Marcus in seinem Papaya-Video. Trotzdem reichte es der Jury nicht.
  7. Der ebenfalls 29-Jährige Mario hatte mit “Sie lässt mich nicht mehr los” von Stefan Gwildis mehr Erfolg.
  8. Die Japanerin Natsumi überzeugte die Jury mit einem japanischen Song und ihrer verrückten Art. Ich weiß leider nicht, wie das Lied hieß. Vielleicht war es ja ein Song von Ayumi Hamasaki – ist aber wirklich nur geraten.
  9. Der 19-Jährige Hendrik kam mit “Hey There Delilah” knapp mit 2:1 Stimmen in die nächste Runde.
  10. Joana aus Hamburg erhält das Urteil nach ihrem Auftritt mit “Too Lost In You” von den Sugababes erst in der nächsten Folge.



Es ist unklar, ob alle Kandidaten, die sich für das “Bootcamp” qualifizieren, einen eigenen Beitrag erhalten. Normalerweise sollte es aber so sein. Dann wäre allerdings der Schnitt bei “X Factor” mehr als unglücklich, da man bereits in Folge 1 ganz viele jubelnde Kandidaten eingespielt bekam. Man hat es sich bei RTL auch nicht nehmen lassen, die ersten Eindrücke aus der nächsten Phase zu zeigen. Demnach würde Sarah Connor Mentorin der 16- bis 24-Jährigen Solosänger, Till Brönner Mentor für Solosänger ab 25 Jahren und George Glück Mentor für Gruppen und Duette. So sah es für mich zumindest aus.

Ob “X Factor” wirklich anders als andere Casting Shows ist,wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Nach den Castings. Mich interessieren übrigens brennend die Einschaltquoten von “X Factor“. Der parallele Start mit dem Topspiel der Fußball Bundesliga war sicher nicht die beste Wahl.

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Kategorie Musik,TV

1 Kommentar zu “X Factor Folge 1: Kritik zur neuen Casting-Show”

  1. Steve sagt:

    Hallo

    Endlich ist es soweit, X Factor startet auch in Deutschland. Junge Künstler können sich dort beweißen und vielleicht den Sieg holen.
    Aber X Factor geht nicht nur im Deutschsprachigen Fernsehen neue Wege. Nein auch im Internet geht es voran.
    Seid kurzen stehen alle Zuschauern, Kandidaten oder anderen ein Portal für X Factor Germany zur Verfügung.
    Hier könnt ihr eure Meinung über die Kandidaten, die Jury oder die Sendung frei äußern. Auch Kandidaten haben dort die Möglichkeit sich vorzustellen.

    Alle die Interesse haben können ja mal vorbei schauen.
    Einfach nur http://x-factor.redio.de in die Adresszeile eingeben und schon geht es los.

    Das Portal ist völlig kostenlos und bietet euch eine Möglichkeit eure Meinung zu äußern.

    Also, wir sehen uns…

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